Taschengeld mit 10 Jahren

Wie viel Taschengeld mit 10?

Jörg

Taschengeld ist ein wichtiger Bestandteil der Kindererziehung. So erhält der Nachwuchs ein Gefühl für den verantwortungsvollen Umgang mit Geld. Oft taucht dabei allerdings die Frage auf: Wie viel Taschengeld ist im Alter von 10 Jahren angebracht? Deshalb haben wir einmal zusammengefasst, welche Summe sich bei einem 10-jährigen Jungen oder Mädchen eignet.

Wie viel Taschengeld mit 10? Die Taschengeldtabelle gibt Aufschluss

Einige Eltern sind verunsichert. Wie viel Taschengeld sollte ich meinem Nachwuchs in der Woche oder im Monat zur Verfügung stellen? Hierbei haben die Jugendämter der einzelnen Bundesländer Deutschlands eine Orientierungshilfe geschaffen. Entstanden ist dabei eine Taschengeldtabelle. Die Höhe des Geldes richtet sich hier nach dem Alter. Das hat auch einen wichtigen Grund. Steigt das Alter, so steigt auch die Selbständigkeit im Alltag. Während Kinder unter sieben Jahren hauptsächlich ein paar Cent in der Woche für ausgeben und erste rudimentäre Erfahrungen sammeln, sind die Bedürfnisse eines älteren Kindes vielfältiger. Die Taschengeldtabelle startet bereits mit einem Alter von vier bis fünf Jahren. Dann empfehlen die Expertinnen und Experten rund 50 Cent bis einen Euro in der Woche. Das Taschengeld kann dann jedes Jahr erhöht werden. Empfohlen wird dabei eine wöchentliche Auszahlung bis zum neunten Lebensjahr.

Monatliches Taschengeld ab 10 Jahren empfohlen

Wer im Grundschulalter ist, der hat mit der Planung seines eigenen Budgets oft noch seine Probleme. Das Geld für einen ganzen Monat einzuteilen erscheint hier noch schwer. Ab dem 10. Lebensjahr wechseln die meisten Jungs und Mädchen auf die weiterführende Schule. Dann ist es langsam an der Zeit, auf eine langfristige Planung zu. Eltern können dann durchaus auf eine monatliche Auszahlung umsteigen. Das Deutsche Jugendinstitut empfiehlt in ihrer Einschätzung aus dem Jahr 2017 ein Taschengeld von 15,50 – 18 Euro pro Monat.

Taschengeld und die Höhe: Das ist wichtig

Bei der genannten Summe handelt es sich natürlich um eine unabhängige Empfehlung. Die Eltern können die Summe auch höher oder niedriger ansetzen. Wichtig ist in jedem Fall, dass der Auszahlungstermin immer pünktlich vereinbart wird. So kann der Nachwuchs planen. Hier hilft z. B. die Bling App, mit welcher Taschengeld geplant werden kann.

Außerdem ist es entscheidend, dass der vereinbarte Grundbetrag an keine Bedingungen geknüpft ist und z. B. bei schlechten Noten nicht reduziert wird. Zudem braucht es klare Absprachen, für was das Geld genutzt werden kann. Hier sollten die Eltern aber eine entsprechende Balance finden. Denn das Taschengeld ist dafür gedacht, dass das Kind eigene Kaufentscheidungen treffen kann.

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